Schritt 1: Ist‑Situation im Einkauf analysieren
Erfassen Sie, wie viele Auftragsbestätigungen pro Tag oder Monat eingehen, über welche Kanäle sie kommen und welche Felder heute manuell geprüft werden. Notieren Sie typische Pain Points wie aufwändige Termin‑ oder Preisprüfung, fehlende Zollangaben oder Medienbrüche zwischen E‑Mail, ERP und Archivsystem.
Schritt 2: Prüffelder und Toleranzen definieren
Legen Sie fest, welche Daten zwingend geprüft werden müssen – etwa Liefertermin, Mengen, Preise, Nebenkosten, Liefer‑ und Zahlungsbedingungen, Zolltarifnummer und Ursprungsland. Definieren Sie Toleranzen, ab welcher Abweichung beim Termin oder Preis ein Vorgang automatisch zur manuellen Prüfung ausgespielt werden soll.
Schritt 3: Lösung auswählen und ans ERP anbinden
Wählen Sie eine Lösung, die Auftragsbestätigungen automatisch erkennt, ausliest und mit den Bestellungen in Ihrem ERP abgleicht. Achten Sie darauf, dass Standardschnittstellen oder Add‑ons verfügbar sind und ein revisionssicheres Dokumenten‑ oder Archivsystem integriert werden kann.
Schritt 4: Pilotphase mit ausgewählten Lieferanten starten
Starten Sie mit wenigen, aber wichtigen Lieferanten und typischen Belegarten, um reale Layouts und Fälle abzudecken. Testen Sie Erkennung, Regelwerk und Cockpit‑Ansichten, holen Sie Feedback aus dem Einkauf ein und schärfen Sie Regeln und Toleranzen nach, bis die Trefferquote stimmt.
Schritt 5: Rollout planen und kontinuierlich optimieren
Rollen Sie die automatisierte AB‑Prüfung schrittweise auf weitere Lieferanten, Produktgruppen und Standorte aus und verankern Sie diese in Ihren Standardprozessen. Überwachen Sie Kennzahlen wie Automatisierungsgrad, Bearbeitungszeit und Fehlerrate und optimiere Regelwerk, Stammdaten und Workflows laufend weiter.